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Predigth@ppchen Sehen

Was ist das Wichtigste im Christentum?

„Predigth@ppchen“ S1F04 | In der Tagesschau kommt als erstes der wichtigste Beitrag des Tages. Wie wäre das beim Christentum? Was ist beim christlichen Glauben das Wichtigste? / Ein neues „Predigth@ppchen“ über die eine Sache, an der der gesamte christliche Glaube hängt. 

Predigth@ppchen – das sind meine Predigten als Video kurz zusammengefasst. In dieser Folge geht es um die Frage: „Was ist das Wichtigste im Christentum?“.

Du kannst die Predigt hinter dem H@ppchen auch in voller Länge als Podcast hören oder meine neuen Predigten im Vorwege testen.

Du findest diese Kurzformen meiner Predigten immer hier auf juhopma.de – du kannst aber auch gerne meinen Kanal auf Youtube abonnieren.

Ich freue mich wie immer über Feedback und Anmerkungen – und natürlich auch über das Teilen und Weiterleiten.

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1 Comment

  1. Peter Nickut says:

    Hallo Jonas,

    erst einmal vorneweg: Ich bin kein Gegner des Christentums! Im Gegenteil, ich halte Religionen im allgemeinen und das Christentum im speziellen für extrem!! wichtig.
    Aus dem Christentum sind z.B. die allseits anerkannten Menschenrechte enstanden und ich bin sicher, dass das Christentum für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft von großer Bedeutung ist.
    Aber: Mein Denken ist geprägt von den Naturwissenschaften. Dies bedeutet, die Quelle von Erkenntniss ist nicht Glauben und Wissen sondern Verstehen.
    Dass der Apfel immer!!! mit einer berechenbaren Geschwindigkeit vom Baum fällt liegt an dem dahinter liegenden Naturgesetz, nicht! weil der große Isaac Newton das gesagt hat.
    Aber, Wissenschaft und Religion sind kein Widerspruch!
    Dir Widersprüche enstehen erst durch falsche Interpretationen der überlieferten Schriften. Die Geschichte des Christentums ist voll von Kämpfen von wissenschaftlichen Erkenntnissen versus kirchliche Interpretationen. (z.B. Die Erde ist eine Scheibe) Und immer! hat sich das wissentschaftliche Verständnis durchgesetzt und das wird auch in Zukunft immer! so sein. Denn dies ist eine elementare Eigenschaft der Naturgesetze: Sie gelten immer, d.h. ohne Ausnahme!
    Sobald auch nur eine Ausnahme festgestellt wird, ist das entsprechende Naturgesetz widerlegt, sprich es war nur eine These, kein Naturgesetz.

    Nun aber zurück zu der These in deiner Predikt. Du sagst, das Wichtigste im Christentum sei die Auferstehung Jesu, d.h. die Wieder-Mensch-Werdung von Jesus.
    Diese These halte ich nicht nur für falsch, sondern auch für gefährlich, gefährlich im Sinne von existenzbedrohend für das Christentum. Deshalb sage ich mal ganz provokativ: Mit dieser These wird Jesus zum 2-ten Mal getötet, und diesmal endgültig!

    Bevor du mich nun zum Ketzer abstempelst, lies dir bitte noch meine Begründung durch:
    Die Wieder-Mensch-Werdung Jesu widerspricht sämtlichen Naturgesetzen. Aber wie oben schon geschrieben, ist es ein Wesen der Naturgesetze, dass sie immer gelten.
    Und genau mit diesem Konflikt leben heute viele Menschen. Viele Menschen glauben wie ich an Jesus, glauben an das was Jesus gelehrt hat und an die Bedeutung dessen für die Gesellschaft. Aber sie können nicht mehr an die Mythen der Auferstehung, der jungfräulichen Geburt usw. glauben. Nein, nicht nur nicht glauben, sie wissen, dass es nicht stimmen kann!
    Wenn nun die Kirche (und du in dieser Prekikt) sagt, die Auferstehung sei das Wichtigste im Christentum, dann führt das bei wissenschaftlich denkenden Menschen zwangsläufig zu einer Schlussfolgerung: Wenn nun das Wichtigste falsch ist, unwahr ist, wie kann dann der Rest wahr sein. Und dann wenden sie sich vom Christentum ab. D.h. sie ‚vergessen‘ Jesus. Dann ist er endgültig tot.

    Das wäre bitter. Und obwohl diese These sehr ketzerisch klingt, kämpfe ich nicht! gegen das Christentum, sondern dafür!
    Deshalb möchte ich dir hier auch noch schreiben was ich für das wichtigste im Christentum halte:

    1) Jesus ist für seine Botschaften gestorben!
    2) Seine wichtigste (subjektive Meinung von mir) Botschaft lautet: Liebe deinen nächsten wie! dich selbst.

    Zu 1) Was wäre wenn Jesus bei seiner Verhandlung gesagt hätte: Ok, ich distanziere mich von all dem was ich die letzten Jahre gelehrt habe und dafür lasst ihr mich leben. Und den Rest seines Lebens hätte er sich dann irgendwo versteckt (vor seinen Anhängern).
    Was wäre dann aus dem Christentum geworden? Wahrscheinlich: Nichts! Würde dann heute irgendjemand noch Jesus kennen? Wohl kaum.
    Jesus wurde vor die Wahl gestellt, entweder er verleugnet sich selbst, oder er stirbt. Und er hat sich für die Wahrheit, und damit für seinen eigenen Tod entschieden. Und genau deshalb, lebt das Christentum noch heute!

    Ok, ich muss zugeben, dass sind harte Worte. Und wenn du diese so auf der Kanzel predigen würdest …

    Aber man muss dass ja nicht so radikal machen. Daher mein Vorschlag als Kompromiss:
    1) Ist Jesus wirklich wieder auferstanden? Vielleicht, aber es ist nicht wichtig.
    Wichtig ist, dass er damals für seine Überzeugungen gestorben ist. Und genau deshalb ist er so berühmt geworden und deshalb lebt er noch heute! Zwar nicht sein Körper aber in unser aller Köpfen lebt er noch heute. D.h 2021 Jahre nach seinem Tod ist er immer noch der bekannteste Mensch der jemals gelebt hat. Jeder kennt heute Jesus!
    D.h. das Osterfest, die frohe Botschaft der Auferstehung kann man heute auch anders erzählen, ohne damit in Konflikt mit der Wissenschaft zu geraten.

    Zum Abschluss möchte ich noch sagen, dass ich die Aufgabe der Priester in der heutigen Zeit darin sehe, die Bilder der Bibel in die heutige Zeit zu transportieren. Zu zeigen, dass die Schriften der Bibel eben keinen Widerspruch zu Wissenschaft darstellen.
    Je mehr ich mich wieder mit den Schriften der Bibel beschäftige, desto faszinierter bin ich weit die Schreiber der Bibel der Zeit voraus waren, wie viel ‚Wissenschaft‘ tatsächlich in Bilder verpackt in der Bibel steckt!.

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