Den meisten Kirchenmitgliedern bedeutet der christliche Glaube nichts

Die Mehrheit der Kirchenmitglieder glauben nicht, dass Gott sich in Jesus erkenntlich gezeigt hat. Den meisten unserer Mitglieder bedeutet der christliche Glaube nichts. Rund ein Drittel glaubt an eine höhere Macht, aber nicht an den Gott der Bibel. 75% aller Kirchenmitglieder sind kirchenfern. Das sind keine Behauptungen, sondern offizielle Ergebnisse der sog. „Kirchenmitgliedschaftsuntersuchungen“. #wasistdalos #unddawundertsichjemandüberkirchenaustritte  Mehr lesen

Warum wir alle das Abendmahl katholisch feiern sollten

Im Mittelpunkt der einfachkirche steht ein gemeinsames Essen. Inklusive Abendmahl. Weil ich behauptet habe, dass wir am Tisch Milieugrenzen überwinden können. Aber Moment – haben sich nicht gerade beim Abendmahl die christlichen Kirchen gespalten? Ganz genau. Und deshalb sollten wir alle das Abendmahl katholisch feiern. Kein Scherz! #paulus #einfachkirche #abendmahl Mehr lesen

Unser Problem ist der Gottesdienst!

Ich wünsche mir eine Kirche, die nicht nur ein paar bestimmte Milieus an Menschen erreicht. Ich wünsche mir aber auch eine Kirche der Einheit. Doch meistens scheitern wir an beidem. Dabei gäbe es durchaus eine Chance auf Einheit und milieu-sensible Kirche. Aber dafür müssen wir verstehen, dass der Gottesdienst unser Problem – und Essen die Lösung ist. #grundpfeiler1 #einfachkirche #jetztgehteslos Mehr lesen

Beharrlich in die Belanglosigkeit

Langeweile? Können wir! Weltfremdheit? Können wir! Was wir aber am besten können? Belanglosigkeit. Predigten, die aus einem langgezogenen „Blaaa“ bestehen. Veranstaltungen, die im besten Fall ihre Inhaltsleere durch „Gemeinschaft“ vertuschen. Was bleibt von einer christlichen Kirche, wenn „Christus“ nur noch namensgebend, aber nicht mehr inhaltsbestimmend ist? Belanglosigkeit. Was mich am meisten irritiert: Mit welcher Beharrlichkeit wir auf diese Inhaltsleere und Bedeutungslosigkeit zusteuern.

Da erzählt mir eine Freundin, dass sie – die eigentlich nie in eine Kirche geht – am letzten Sonntag zufällig im Radio eine Predigt gehört hat. Es geht um Maria und Marta. Eine recht bekannte Geschichte aus der Bibel. Jesus kommt in ein Haus, da sind zwei Frauen. Eine sitzt und hört Jesus zu, die andere schuftet die ganze Zeit in der Küche. Als Pointe hat besagte Freundin mitgenommen, dass Jesus heute Pizza bestellen würde. Mehr lesen

Kirche ist mir egal!1!!

Immer mehr Menschen gehen auf immer größere Distanz zur Kirche. Zurecht und mit gutem Grund. Im letzten Teil meiner Serie über die drei großen Krisen der Kirche geht es um eben diese drei Krisen. Und die größte unter ihnen: Die Relevanzkrise der Kirche. Und um Netflix, House of Cards und eine VHS-Kassette.

Eines muss ich zur Verteidigung der Kirche dann doch mal sagen. Mit ihren Problemen und Krisen steht sie nicht alleine da. Auch anderen Institutionen geht es ähnlich, z.B. Parteien und Gewerkschaften. Ich habe es im ersten Teil der Serie schon einmal so ähnlich geschrieben, hier nochmal in aller Deutlichkeit: Das Grundproblem ist kein allein kirchliches.

Aber: Es trifft die Kirche eben auch und nicht minder hart. Mehr lesen

Geschlossene Gesellschaft!

Kirche sagt von sich gerne, dass sie offen für alle sei. Tatsächlich ist sie für die meisten Menschen eine geschlossene Gesellschaft. Kirche erreicht heute nur noch einen kleinen Teil ihrer Mitglieder und nur einen Bruchteil der Bevölkerung. Warum? Darum geht es im dritten Teil meiner Serie über die drei großen Krisen der Kirche.

Zwei Sachen können anscheinend in Kirche zu viele Menschen zu gut: 1. Die Augen vor der Realität verschließen. 2. Wenn das auch nicht mehr hilft: Die Realität einfach schön reden.

Denn eigentlich müsste ich schreiben: Es ist nicht so, dass wir in Kirche nicht wüssten, was los ist. Eigentlich. Doch praktisch passiert kaum was. Trotz deutlicher Anzeichen. Ach, was schreibe ich Anzeichen. Es ist viel mehr als das. Aber lies und schau selbst. Mehr lesen

Der Zusammenbruch der Kirche kommt!

Im zweiten Teil meiner Serie über die drei großen Krisen der Evangelischen Kirche in Deutschland geht es um Mitglieder und Geld. Um immer weniger Mitglieder und ein großes Finanzloch. Und darum, dass diese Kirche in der jetzigen Form schon bald zusammenbrechen wird.

Ein regelmäßiger Blick in die deutsche Medienlandschaft könnte Außenstehenden das Gefühl vermitteln, dass den Kirchen die Mitglieder regelrecht davonlaufen. Und wer Berichte aus der Kirche liest oder hört, wird davon überzeugt, dass die Kirche schon bald vor dem finanziellen Ruin steht.

In Teil 1 meiner Serie über die drei großen Krisen der Kirche habe ich die gesellschaftlichen Entwicklungen als Ursprung der Krisen der Kirche beschrieben. Das ist vermutlich auch relativ unstrittig: Die Kirche wurde und wird von den gesellschaftlichen Entwicklungen getroffen.

Doch wie gravierend stellt sich die Situation der Kirche tatsächlich dar? Wie haben sich die Kirchenmitgliedschaftszahlen entwickelt? Was hat es mit dem demografisch bedingten Mitgliederverlust auf sich? Wie steht es um die Gottesdienstbesuchszahlen? Und welche Auswirkungen hat das auf die Finanzen der Kirche? Die Ergebnisse aus meiner Abschlussarbeit zu diesen Fragen gibt es jetzt! Mehr lesen

Kirche lebt in einer Scheinwelt

In einer vierteiligen Serie stelle ich die drei großen Krisen der Evangelischen Kirche in Deutschland vor. Wie konnte es dazu kommen, was sind die Hintergründe und was hat das alles mit einfachkirche zu tun? Im ersten Teil der Serie geht es um die allgemeinen gesellschaftlichen Entwicklungen. Die große Lücke, die zwischen Kirche und Gesellschaft klafft. Und die Scheinwelt, in der Kirche lebt.

Wenn in Medien, Kirche oder Theologie über die gegenwärtige Situation der Kirche geschrieben, gesprochen oder diskutiert wird, so ist eine Feststellung meistens sicher: Die Kirche steckt in der Krise.

In der Abschlussarbeit meines Studiums wollte ich es etwas genauer wissen: Steckt Kirche (und ich fragte explizit nach der sog. Evangelischen Kirche in Deutschland, der EKD) wirklich in der Krise? Und wenn ja, in welcher? Oder in welchen? Und warum? Und was hat Kirche in diese Krisen geführt? Letztlich natürlich auch: Wie kommen wir da wieder raus? Mehr lesen

Mehr ist mehr!

Schluss mit dem Schönreden. Weniger ist nicht mehr. Mehr ist mehr. Mehr ist besser. Mehr ist richtig. Mehr ist Kirche: Warum wir wieder volle Kirchen brauchen. Und warum wir leere Kirchen nicht länger akzeptieren dürfen.

In diesem Beitrag geht es um eine weitere Grundlage für die einfachkirche. Vielleicht könnte man es biblische Grundlage nennen. Es geht darum, wieso es nicht hinnehmbar ist, wenn Kirchen weniger besucht werden. Leerer werden. Wieso es dem Wesen und dem Ziel von Kirche widerspricht, wenn sie schrumpft und nur noch zu Bruchteilen gefüllt ist.

Wieso? Weil der Gott der Bibel, so wie ich von ihm in der Bibel lese, nicht nur ein paar Leute erreichen will. Er will sie alle. Mehr lesen