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Kirche ist nicht überflüssig. Kirche macht sich überflüssig.

Ich bin Vikar. Also angehender Pastor. Ja, ich werde Pastor. Ich habe Theologie studiert. Und ja, ich darf Kinder bekommen und heiraten. Nur um die zumeist zwei wichtigsten Fragen direkt mal zu klären. Und ich bin davon überzeugt: Kirche ist nicht überflüssig. Aber Kirche macht sich überflüssig.

Die Kirchen in Deutschland haben immer weniger Mitglieder. Das ist ein Fakt. Auch wenn die Evangelische Kirche in Deutschland  (EKD) inzwischen mit sehr billigen Tricks versucht Trends aufzuzeigen, wo keine sind, es ändert an der Realität ja doch nichts. Die EKD-Mitgliedszahlen sind in den letzten 60 Jahren um über 40% zurückgegangen. Für die letzten 20 Jahre gilt, dass wir grob ein Prozent pro Jahr verlieren. Konstant und ohne erkennbare Trendwende.

Ist die Kirche überflüssig?

Ist Kirche also auf dem Weg überflüssig zu werden? Braucht unsere Gesellschaft noch die Kirche? Und wenn ja wofür? Und wenn nein, warum nicht?

Mich stört vor allem eines aktuell an „meiner“ Kirche: Wir sind alles und nichts. Oder besser: Wir sind so ziemlich alles von gestern, relativ wenig von heute, aber nur ganz selten etwas wirklich Einzigartiges. Und erst recht nichts von Morgen.

Was findest du in Kirche, was du sonst nirgendwo findest?

Womit können wir als Kirche punkten, womit sonst niemand aufwarten kann?

Ein Hauch von Kirche

Wir fahren als Kirche schon ziemlich lange – so glaube ich es zu erkennen – das Konzept „Lasst uns alles machen und immer irgendwie einen Hauch Kirche noch dazu bringen“. Und dieser Hauch kann sein, dass die Veranstaltungen eben bei uns in der Kirche stattfinden.

Nun finde ich das alles eigentlich gar nicht schlecht. Allein: Wir machen uns damit überflüssig.

Wenn man in große Religionsstudien schaut, dann stellt man fest, dass die Leute an sich nicht areligiöser geworden sind. Das religiöse Angebot hat sich aber in den letzten Jahrzehnten stark vergrößert, der Markt sich liberalisiert.

Heute muss niemand mehr in der Kirche sein. Jeder kann frei entscheiden, wozu er/sie gehört. Wofür Geld ausgegeben wird und wofür nicht. Geliebte Ausnahme bleibt wohl der Rundfunkbeitrag. Trotzdem: Ich behaupte: Immer mehr Menschen können immer weniger mit der Kirche anfangen. Und damit letztlich auch mit dem christlichen Glauben.

Vielleicht konnten das auch früher genug Leute. Aber damals blieb man noch in der Kirche. Blieb offiziell dem christlichen Glauben treu. Heute bietet der „religiöse Markt“ genug Alternativen. Und die Gesellschaft ganz grundsätzlich die Möglichkeit, dass „Nicht-Dazugehören“ mehr als in Ordnung ist. Manchmal sogar schon Mainstream.

Und was machen wir als Kirche? Mit Blick auf sinkende Mitgliedszahlen, mit Blick auf das bunte religiöse Angebot und die Freiheit der Menschen, bewusst nicht dazuzugehören?

In den meisten Fällen… relativ wenig. Bzw.: Wir machen weiter wie bisher. Das Alte wird behalten und Neues besteht gerne daraus, dass wir irgendetwas mit einem Hauch Kirche tun.

Das C in Kirche

Was wir aber aus meiner Sicht viel zu selten tun: Uns auf das konzentrieren, was nur wir anbieten können. Was das ist? Ich gebe zu: Meine Antwort ist erstmal sehr plakativ. Vielen vielleicht auch zu „fromm“: Meine Antwort ist: Jesus.

Wir sind eine christliche Kirche. Und unser Name leitet sich von Jesus Christus ab. Das ist es, was uns – letztlich – wirklich ausmacht: Der Glaube an, das Beziehen auf, Jesus Christus.

Ja, weniger Menschen kommen zu uns.

Ja, immer mehr Menschen können immer weniger mit uns anfangen.

Und was machen wir?

Wir verwässern unseren Kern.

Wir verbreitern das Angebot so stark, dass irgendwann niemand mehr weiß, was die Veranstaltung in der Kirche von der Veranstaltung bei der freiwilligen Feuerwehr, dem Sportverein, dem Stadtteilzentrum und dem politischen Bündnis aus der Nachbarschaft unterscheidet.

Mehr Jesus in den Kirchen!

Liebe Kirche – lasst uns wieder das in den Mittelpunkt stellen, was uns von allen anderen Angeboten, Vereinen, Religionen… unterscheidet: Jesus Christus.

Müssen wir dafür radikal werden? Nein!

Müssen wir dafür alle unsere Veranstaltungen sein lassen und nur noch Gottesdienst feiern? Nein!

Aber: Wir müssten alles überprüfen, was wir so vom ersten Advent bis zum Totensonntag veranstalten.

Müssen wir wirklich ein Angebot für Alte machen, wenn es schon hervorragende Arbeit in unserem Stadtteil gibt? Ja, wenn unseres einen klaren Bezug zu unserem Kern hat. Ansonsten? Nein.

Müssen wir wirklich eine Ausstellung machen, wenn das Museum nebenan doch auch einen hervorragenden Job macht? Sie können sich meine Antwort denken.

Was kann nur die Kirche anbieten?

Ein Freund, den ich sehr schätze und der aus der Werbebranche kommt, sprach vor einigen Jahren mit mir über die Kirche. Ich würde sagen, dass er der Kirche insgesamt sehr wohlgesonnen gegenübersteht. Ohne aktives Mitglied zu sein.

Wir sprachen über eine Werbekampagne, die er gerade erarbeitete. Und ich fragte ihn, wie er für die Kirche eine Werbekampagne gestalten würde. Seine Antwort begleitet mich bis heute. Er sagte, dass für ihn das Wichtigste sei herauszufinden, was nur die Kirche anbieten könne. Denn damit könne man am besten werben.

Wer quasi ein „exklusives Produkt“ hat, wer etwas anbieten kann, was sonst keiner anbieten kann – dann würde er sich in der Werbung vermutlich darauf verlassen.

Und was das aus seiner Sicht für die Kirche sei? Wie aus der Pistole geschossen antwortete er: „Jesus Christus. Das ist das, was außer euch sonst niemand anbietet.“

Wenn „solus christus“ gestrichen wird…

Im letzten Jahr fand in einer großen Arena in Hamburg ein großes Luther-Oratorium statt. Die Kirche fand sich wahnsinnig toll. In dem Oratorium ging es u.a. um die berühmten „soli“ von Martin Luther. Sola gratia, sola fide, sola scriptura und solus christus.

Tja. Nur dass in dem Musical solus christus fehlte.

Das Einzige, was uns ausmacht. Gestrichen.

Aus Angst? Vor was?

Dass wir wieder für etwas stehen?

Liebe Kirche, ich werde noch ziemlich genau 40 Jahre für dich arbeiten. Wenn ich einen Wunsch frei hätte, dann wäre es dieser: Lass uns nicht das „christliche“ an christlicher Kirche streichen. Sondern es wieder hervorheben. Außer uns tut das nämlich sonst niemand.

Wir sind nicht die CDU und nicht die CSU. Wenn auch wir das C streichen, dann sind wir nicht nur unauthentisch, sondern vor allem: überflüssig.

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7 Comments

  1. Du bist auf dem richtigen Weg. Du hast einige der Punkte angesprochen, wegen derer ich trotz sehr grundsätzlich vor ein paar Jahren entschiedener Glaubensfragen mit meiner konkreten evangelisch-lutherischen Kirche hadere. Eine Kirche, die manchmal den Eindruck erweckt, sich selbst nicht mehr so richtig ernst zu nehmen, eine Kirche, die es allen recht machen will und sich verzettelt, eine Kirche, die im 16. Jahrhundert die modernste und beste war, aber heute zwischen den Stühlen von Tradition und Moderne sitzt. Die Predigten und die Musik sind immer noch gut, im Bezug auf Frauenordination und Heiratserlaubnis macht sie es auch richtig, aber das ist letztlich nicht der Kern.

    Die Volkskirche ist ein totes Pferd, das immer noch munter weitergeritten wird. Eine Organisation, die sich selbst stabilisiert und auch noch eine Weile durchhalten wird.

    Ich gehe trotz meiner Unzufriedenheit mit der Organisation und der ganzen Wichtigtuerei regelmäßig zu Gottesdiensten, weil dieses Gemeinschafthaben mit anderen Christen, egal wie die sonst so drauf sind, wichtig dafür ist, dass das Feuer weitergegeben werden kann.

    Ob ich auf die Dauer bei der evangelischen Landeskirche bleibe, weiß ich noch nicht.

  2. Petra Kallies says:

    Hallo,
    es ist schade, wenn jemand vorbeinörgelt, sagt, was er alles nicht gut findet (bei vielem haben Sie ja gar nicht unrecht!), aber keine wirkliche Idee beisteuert, was er denn konkret anders machen würde. Was heißt es denn „Jesus Christus anbieten“?
    Bisschen billig, so ein Rundumschlag. Könnte es z.B. sein, dass Ausstellungen in der Kirche sehr wohl auch Jesus Christus verkündigen? IM jeweiligen Thema der Ausstellung?
    Stimmt, nicht alles im Reformationsjubiläumsjahr ist geglückt. Aber in dem Rahmen, den ich überblicke, ging es viel darum, was Glaube an Jesus Christus heute bedeuten kann.

    1. juhopma says:

      Ja, es stimmt schon – der Beitrag versucht eher negativ aufzuzeigen, anstatt positiv/konstruktiv vorzuschlagen. Gleichzeitig bleibt alles hier im Blog natürlich „unvollständig“. Wenn ich einen Vorschlag mache, dann kann mir auch vorwerfen, dass dieser eine Vorschlag jetzt auch nicht die Lösung für alles ist… also Sie haben völlig recht, wenn es Sie stört, dass meine Beiträge hier immer „zu kurz“ sind. Das könnte ich besser machen, definitiv, ist aber auch ein wenig dem Format „Blog“ geschuldet.
      Aber für mich heißt es eben: Vor allem wirklich konkrete Bezüge herstellen. Eine Andacht über einen biblischen Text. Ausstellungen, die keinen Bezug erkennen lassen, brauchen wir nicht, finde ich.
      Am Ende ist es ja auch eine Frage der Ressourcen-Einsetzung. Wir haben immer weniger finanzielle/personelle Ressourcen und die sollten wir, so finde ich, möglichst dafür einsetzen, was außer uns sonst niemand machen würde.
      Das kann aber je nach Gemeinde sehr unterschiedlich ausfallen.
      So platt das aber klingen mag: Niemand außer uns wird von Jesus reden. Also wünsche ich mir, dass wir das vermehrt tun.
      Wenn eine Ausstellung über/von Jesus handelt, klar, dann kann sie Jesus verkündigen! Ich habe aber leider schon zu viele „kulturelle“ Austellungen in Kirchen gesehen, die aus meiner Sicht auch an vielen anderen Orten hätten stehen können und wo Kirche nur „Ausstellungsort“ war 🙁

    2. PapaJoe says:

      Ich finde, dass hier gerade eben nicht vorbeigenörgelt wird sondern der Nagel auf den Kopf getroffen (mal die paar Kirchengemeinden ausgenommen, die noch „Solus Christus“ anbieten).
      Leider. Genau das was hier beschrieben wird, erlebe ich in so vielen Kirchengemeinden.
      Da frage ich mich manchmal wirklich, ob ich das Angebot der örtlichen VHS aufschlage oder aktuellen Gemeindebrief. Wäre vielleicht halb so wild, wenn ich bei VHS, AWO, DRK, … auch ein Bibelgespräch besuchen könnten. Wenn ich das aber in der Kirchengemeinde nicht mal mehr im Angebot finde, dann stimmt etwas nicht.
      Ich gehe nachwievor in meine ein paar Bezirke entfernte Heimatgemeinde, weil diese einfach immer Christus mehr im Fokus halt als andere und dadurch gleichzeitig modern (von Nichtchristen) und fundamentalistisch (von anderen Kirchengemeinden) wahrgenommen wird.
      In meiner Ortskirchengemeinde schreckt mich schon der Gemeindebrief ab (ja, ich war da aber auch schon in Gottesdiensten) – ziemlich belanglos und vollgestopft mit Werbung, u.a. für ein buddhistisches irgenwas-Zentrum.

    3. Britta Rothert says:

      Hallo und guten Tag!

      Seit 2007 gehe ich nicht mehr in die Gottesdienste der Landeskirche und besuche auch sonst keine derartigen Veranstaltungen mehr.

      Die zwölf Jahre, die seitdem vergangen sind, habe ich gebraucht, um zu Gott zu finden.

      Und jetzt fange ich überhaupt erst an, von Jesus zu reden.

      Ich höre das Wort Gottes auf YouTube und halte das Abendmahl täglich in einem stillen Zimmer, denn Jesus hat gesagt: „Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. So jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftun, zu der Person werde ich eingehen und das Abendmahl mit ihr halten und sie mit mir.“
      Jesus spricht da nicht im Plural und auch nicht von dem „Sakrament“ einer Institution.

      Die Menschen, die auf YouTube das Wort Gottes verkünden, sind in keiner Konfession und lassen sich kein Gehalt zahlen. Sie machen weltweite Mission und stecken das Geld, das Gott ihnen zur Verfügung stellt, beispielsweise in Fernsehanstalten, die ihre Predigten weltweit übertragen und in Bücher, die in viele Sprachen übersetzt werden.

      So tolle Infos über Gott, Jesus, den Heiligen Geist, die Stille Zeit mit Jesus, Lobpreis, Beten, wie sich das Neue Testament im alten Testament spiegelt, den griechischen, hebräischen und aramäischen Urtext von biblischen Aussagen, sprechende Namen und symbolische Zahlen in der Bibel …. usw. usf. habe ich in den 40 Jahren, während derer ich regelmäßig zur Kirche ging, nie gefunden. Ich bin irgendwann geistlich verhungert und habe nie eine wirklich biblische Gemeinde gefunden, auch keinen solchen Bibelkreis.

      Durch Graham Cooke, Dr. Kevin Zadai, Joseph Prince, David Pawson und viele andere zeigt Gott mir, wer Er ist und wie ich Ihm nahe sein und mit Ihm leben kann.

      So habe ich auch erfahren, dass ich seit meiner Wiedergeburt vor ungefähr 50 Jahren alles bereits besitze, was Satan mir immer wieder um einen hohen Preis verkaufen wollte. Dass ich in Zungen beten kann, wenn ich es möchte. Dass Gott mir nichts von dem vorenthält, was ich mir jahrzehntelang sehnlichst gewünscht hatte und wovon ich glaubte, dass es unerreichbar sei. Dass die Landeskirche dröge hinwegdiskutiert, was Jesus in den Evangelien zur Verfügung gestellt hat, ein für alle Mal und für *alle*, die Ihm nachfolgen.

      Jesus wurde Sünde an unserer Stelle, so dass wir an Seiner Stelle gerecht geworden sind.

      Gottes Gesetz, das Er Mose gab, ist tödlich, weil Gott ein gerechter Gott ist. Denn der Sünde Sold ist der Tod. Gottes Gesetz wurde an Jesus vollstreckt und ist damit ein für alle Mal erfüllt für alle, die Jesu Opfertod für sich in Anspruch nehmen und dadurch frei geworden sind. Jesus zu haben ist Glück, Fülle, Versorgtsein (auch finanziell!), Heilung, Freude, Ganzsein.

      Das ist die einzige Botschaft der Bibel.

      Und Kirche sind alle, die zu Jesus gehören und DAS weitersagen.

      Ich gehöre zu den Menschen, die darauf brennen, DAS weiterzusagen, statt lebenslang in einer Institution, die ihr eigener Selbstzweck ist, zu verhungern.

      Denn in den „Kirchen“ der Menschen wird das Wichtigste verschwiegen und unter den Tisch gekehrt. Es wird gestritten, gemobbt, nach Pöstchen gestrebt usw. von Leuten, die die Existenz der Gnadengaben Gottes sogar abstreiten.

      Es gibt „bessere“ Kirchengemeinden, wo tatsächlich im Sinne Jesu Christi gelebt wird, wo Er tatsächlich im Mittelpunkt steht.
      Leider ist das die Ausnahme.

      Warum also nicht lieber Verkündung ohne Besoldung?
      Warum nicht Lobpreis und Abendmahl ohne Pfarramt?
      Warum nicht Mission ohne Verwaltungsapparat?
      Warum nicht Bibelstudium ohne Dogmen?

      Kirchen waren in Kriege, Kreuzzüge und Ablasshandel verwickelt. Spätestens seit Martin Luther sollten wir doch eigentlich wissen, dass Kirchen nicht *die* Kirche Jesu Christi sind.

  3. […] Was wir häufig – aus meiner Sicht – viel zu selten tun: uns auf das konzentrieren, was nur wir als Kirche anbieten können. Was das ist? Ja, die Antwort ist erstmal einfach (merkste selbst: einfachkirche 😉): Jesus. Wir sind eine christliche Kirche. Das ist es, was uns letztlich ausmacht: Der Glaube an, das Beziehen auf, das Verkündigen von Jesus Christus. Und das heißt für mich zunächst einmal: Am Ende des Tages geht es bei uns in der Kirche um Jesus. Das C in Kirche ist entscheidend. C wie Jesus Christus. Und deshalb steht in der einfachkirche Jesus im Mittelpunkt. Mehr… […]

  4. Sokleidas says:

    Die Verwässerung Ihres Angebotes hat aber schon vor 500 Jahren angefangen und mit dem Kulturprotestantismus des 19. Jahrhunderts Fahrt aufgenommen. Man denke etwa an den Apostolikums-Streit: nachdem das Rituelle – ein wichtiges anthropologisches Bedürfnis! – schon lange beseitigt worden war, kommen Leute wie Harnack daher und sagen, man könne die Mythen des Glaubensbekenntnisses dem modernen Verstand nicht zumuten. Danach kamen Bultmann und andere und haben die Evangelien demontiert. Das Problem liegt nicht in der Liberalisierung des religiösen Marktes im frühen 21. Jahrhundert. Das Problem ist im Kern des Protestantismus angelegt. Wie denn auch anders: Keines der vier „sola“ ist durch die Schrift gedeckt. Dieser grundlegende Widerspruch ist nicht auflösbar; zugleich hat der Protestantismus in seiner dominierenden, liberalen Variante die Grundlagen des Christentums aufgelöst wie keine andere Konfession.

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