Und jetzt noch der Abwasch…

Gibt es Dinge, die für Gott zu klein sind? Interessiert sich der große Gott für meinen kleinen Alltag? / 42 Ideen für ein schöneres Erlebnis am Sonntagmorgen – Folge 7: Und jetzt noch der Abwasch…

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8 Gedanken zu „Und jetzt noch der Abwasch…

  1. Moin, ich bin auch evangelischer Pastor, lieber Jonas, und bewundere den fleissigen Einsatz auf so vielen Kanälen. Da steckt viel Einsatz und Engagement ( Ehrgeiz?) dahinter. So viel, dass ich es nur stichprobenartig antesten konnte. Frisch, locker, lebendig. Was mich -unter uns- allerdings wirklich stört, ist die flappsige Ansage „weil mich die meisten Predigten langweilen, …) Oha, …., hast du soviel Überblick, dass du Arbeit von Amtsgeschwistern so in die Tonne treten kannst? Und heißt nicht der Subtext dann „ich zeige nun mal, wie es besser geht?“ Kannst du es besser? Nein, diese Andacht hat mich nach 3 Minuten gelangweilt. Sorry.

    Hoffentlich kannst du Kritik ab! Passt schon, denke ich. Um es klar zu sagen: Ich, als alter Hase, freue mich, dass es junge Pastoren mit Ideen und Aktivitäten gibt. Welche, die nicht nur reden, sondern machen und ausprobieren. Weiter so. Mehr! Und dann geht mal `was schief. Kommt vor. Sagt einem einer dann ehrlich, wie sich das unter Amtsgeschwistern gehört, und dann geht es munter weiter. Finde ich jedenfalls. Alles Gute.

    1. Klar, kann ich die Kritik ab! 🙂 Aber ich muss doch zwei Anmerkungen machen:
      1. Das hier ist keine Andacht! Da bitte das Genre nicht verwechseln!
      2. Das hier ist kein „Ich zeige wie es besser geht“, bitte die erste Folge von „Predigten langweilen mich“ hören, da beschäftige ich mich genau mit dem Missverständnis 🙂
      3. (haha okay drei Anmerkungen…): Ja, die meisten der Predigten, die ich höre, lese langweilen mich. Und meine Erfahrung ist, dass das nicht nur meine Erfahrung ist 🙂

      1. Nee, Jonas, so funktioniert das m.E. eben nicht. Ich kann mich nicht durch dein großes Angebot durchwühlen, bis ich dann die eine Stelle finde, wo du Auskunft gibts zur Vermeidung von Mißverständnissen. Sondern, ich stosse spontan auf diesen Satz, reagiere und komme auch nicht auf die Idee, das „Kleingedruckte“ zu lesen. Mißverständnisse sollten an der Stelle vermieden werden, wo sie entstehen.

        Du fängst an mit: „Moin, ich bin Jonas und … weil mich die meisten Predigten langweiten, stelle ich die 42 Ideen.“ Sorry, da denke ich, jetzt kommt es besser, richtiger, interessanter. Dann kommen lose Gedanken zu großen Themen. Kann man gut so machen. Aber das das nun keine Andacht sein soll, kein Impuls für meinen Glauben, keine Anregung für meinen Alltag, keine Solidarmaßnahme gegen langweilige Predigten, darauf wäre ich jetzt nicht gekommen. Was soll es denn sonst sein? Wieso verwechsle ich den das Genre?

        O.K. die langweilen die meisten Predigten. Ich finde das -so pauschal formuliert- unangebracht, ja vermessen. Sagt ich schon. Ist aber dein gutes Recht. Nun aber auf irgendwelche zu verweisen, die das angeblich ebenso sehen, bringt doch gar nichts. Genauso gut könnte ich sagen: Ich kenne viele, die gern in die Kirche gehen und sich hinterher beim Pastor oder der Pastorin herzlich bedanken. So what.

        1. Lieber Klaus,
          naja, wenn ich eine Reihe höre oder lese, dann ist es aber eben auch so, dass man nicht sich darüber beschweren kann, dass man die dritte Staffel nicht versteht, wenn man die ersten beiden Staffeln nicht gesehen hat 😉 Weißt du was ich meine?
          Ich verstehe schon, was du meinst – das Intro ist eben die Zusammenfassung meines Anliegens. Und das Anliegen ist nun einmal, dass mich die meisten Predigten langweilen. Das kann dir ja missfallen. Vielleicht fühlst du dich davon auch angegriffen oder findest es einfach unangemessen. Aber das ist nun mal meine Erfahrung.
          Und von dieser Erfahrung heraus habe ich mir Gedanken gemacht. Für mich selbst. Und habe 42 Ideen notiert, an denen ich mich immer wieder mal orientiere. Mir selbst sozusagen immer wieder eine Idee „schenke“/mich erinnere, was ich tun könnte für spannendere Predigten.
          Und dann habe ich mir eben gedacht, dass das auch für andere interessant sein könnte. Für Leute, die Predigten hören und die, die welche schreiben.
          Es geht also wirklich nicht darum, dass ich es besser kann und alle jetzt belehre. Es geht um eine Grunderfahrung und dem Versuch, es selber besser zu machen.
          Ich bin ja auch an der Stelle maximal transparent und ich bin mir relativ sicher, dass kaum jemand anderes so transparent und in dem Sinne „kritik-fähig“ mit seinen Predigten hausiert. Ich stelle alle meine Predigten zum testen online, ich stelle alle meine gehaltenen Predigten zum Nachhören online – sprich: ich gebe wirklich mein Bestes. Deshalb kommen nicht immer gute Predigten raus. Auch meine Predigten werden Leute langweilen. Es wird mal gute und mal schlechte geben.
          Aber ich habe den Anspruch, möglichst wenig langweilige abzuliefern.
          Und für alle, die einen ähnlichen Anspruch haben, mit denen teile ich gerne meine 42 Ideen. Und über jede Idee muss man ja dann auch wieder diskutieren! Aber dafür stelle ich sie ja online. Als Anstoß, als Idee, auch für Widerspruch und Kritik!

          Also eigentlich… machen wir zwei hier gerade genau das, was ich mir wünsche 🙂

          Aber ja: ich finde, du vermischt da Genres. Und zwar wiederholt. Das ist natürlich keine Andacht, was ich hier mache. Wenn das eine Andacht wäre, dann wäre ja irgendwie jeder Beitrag auf diesem Blog auch eine Andacht. Es ist auch kein Impuls für deinen Glauben, keine Anregung für deinen Alltag.
          Jede Folge ist eine Idee für spannendere Predigten.
          Also… vielleicht könnte man es als homiletische Predigtgestaltungsideensammlung bezeichnen?

          Wir können ja gerne mal googlen und Beschreibungen für Andachten raussuchen, wenn uns das weiterbringt?
          Ich kann dir nur klar sagen: Das hier ist für mich niemals als Andacht gedacht und niemals so gemeint 🙂

  2. Na, denn. Mehr als zu sagen, wie so ein Intro auf mich wirkt, kann ich nicht.

    Was immer auch folgt, nenn es wie du willst. Ich – der ich bisweilen Predigten auch langweilig finde- würde allein aus kollegialen Gründen so nicht beginnen. Fast alle Predigenden gebe sich große Mühe, mal gelingt es besser, mal schlechter. Wie du, will niemand langweilen. Auch wenn´s passiert. Mich ermahnt das zu einer gewissen Demut. Auch meine jahrelangen Beiträge zu Gottesdienst Praxis habe gemacht, weil ich etwas beitragen wollte und Anstöße geben wollte für die Predigtvorbereitung. Da verstehe ich deinen Ansatz gut und spreche nicht dagegen,

    Es ist halt das Intro an dem ich mich stoße. Und es würde mich wundern, wenn es nur mir so geht. Das wäre dann halt schade, weil du mit dem Achtersteeven umhaust, was du mit den Händen aufgebaut hast. Da dachte ich mir, bevor ich das für mich behalte, sag ich es dir lieber. Wenn´s nicht ankommt, nun denn, dann ist das halt so. Vielleicht stört es halt auch nur mich und es wirkt pingelig. Ach, übrigends: Nee, angegriffen fühle ich mich nicht. Du hoffentlich auch nicht. Ist so nicht gemeint. Eher als offener Austausch unter Amtsgeschwistern.

    1. Okay, vielleicht habe ich dich dann auch letztlich hier ein wenig falsch verstanden!
      Dann mal ganz konkret: Was wäre für dich ein angemessenes Intro? Das kann ich ja ändern und würde nichts an der Grundidee des Podcastes ändern 🙂

      Und: Ja, danke dir! Also… wirklich! Ich wollte dich nicht „abwimmeln“ oder sowas… es tut mir leid, falls das so ankam.
      Ich suche ja den offenen und ehrlichen Austausch 🙂

      1. Fang doch einfach positiv und nicht negativ an: „Hallo, ich heiße Jonas, bin … . Und weil ich gerne predige, ….“ So in etwa. Dir fällt schon `was ein. Da mache ich mir keine Sorgen.

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