Eine Künstliche Intelligenz hat einen Song über meine schräge Jesus-WG geschrieben – und zwar ausgerechnet über ein Einhorn-Tattoo. Bevor irgendwann mein nächstes Buch erscheint, nehmen wir euch musikalisch mit in eines der verrücktesten Kapitel der bisherigen drei Bände. Hört mal rein, wie es klingt, wenn theologische Tiefe auf Taylor Swift und ein klassisches Arschgeweih trifft!
Ich sitze in letzter Zeit viel am Schreibtisch und versuche, mein neues Buch zu schreiben. Betonung auf versuche. Ehrlich gesagt komme ich noch nicht so richtig gut voran. Statt Kaffee fließen bei mir ungesunde Mengen Fritz-Kola und Energy-Drinks, während unser Sohn Lio dafür sorgt, dass es im Haus garantiert nie langweilig wird. Lio spielt gerade ohnehin die Hauptrolle in unserem Leben – was auch der Grund dafür ist, dass der Arbeitstitel für das nächste Buch ziemlich passend „Jesus, die Windel ist voll“ lautet. 😉
Aber bevor dieser neue Band irgendwann das Licht der Welt erblickt, dachte ich mir: Kennt ihr eigentlich schon alle Geschichten aus der bisherigen Jesus-WG? Für alle, die die ersten drei Bände („Jesus, die Milch ist alle“, „Jesus, Füße runter“ und „Jesus, der Hund muss raus“) vielleicht noch nicht auf dem Schirm haben oder eine Auffrischung brauchen, habe ich heute ein besonderes Experiment im Gepäck.
Ich habe mir nämlich das Kapitel „Arschgeweih“ aus dem dritten Band geschnappt. Darin eskaliert unsere WG-Dynamik auf ein völlig neues Level: Jesus verliert ein Spiel und muss sich ein Tattoo stechen lassen. Seine Wahl? Ein Einhorn. Die Stelle? Sehr klassisch. Die 90er haben angerufen und wollen ihr Arschgeweih zurück.
Aber dieses Kapitel ist nicht nur Klamauk. Im Tattoo-Studio sitze auch ich – und ich erzähle von einem echten, ziemlich blöden Fehler, den ich im Pfarramt gemacht habe. Ein Flüchtigkeitsfehler in einem Asylbericht, durch den eine junge Iranerin nun mindestens ein halbes Jahr länger auf ihre Tochter warten muss. Ein Fehler, der sich absolut nicht abschütteln lässt, auch wenn im Studio-Radio penetrant Taylor Swifts „Shake It Off“ läuft.
Und dann sagt Jesus, während die Tätowiernadel über seinen Rücken surrt, einen Satz, der mich seitdem nicht mehr loslässt: „Ich bin deine Fehler. Ich esse sozusagen deine Fehler auf und dann sind sie in mir und nicht mehr in dir.“
Zugegeben, diese Metapher wird im Kapitel etwas eklig eingeleitet (Stichwort: Hund James verwechselt im Innenhof etwas mit einem Snack), aber im Kern ist es das Evangelium. Jesus, der unseren ganzen Mist auf sich nimmt.
Wenn die KI das Kommando übernimmt
Ich wollte wissen: Wie klingt diese Mischung aus völliger Absurdität, Taylor-Swift-Dauerbeschallung und dem tiefen Schmerz über eigene Fehler, wenn man sie in Musik gießt?
Also habe ich den Text des Kapitels in eine Künstliche Intelligenz gefüttert und sie gebeten, mir daraus einen Song zu schreiben. Das Ergebnis? Ein warmer Pop-Song!
Hört mal rein! Mich interessiert brennend: Wie gefällt euch das Lied? Fängt es die Stimmung ein?
Und wer jetzt Lust bekommen hat, die ganze Geschichte nachzulesen: Alle Infos zu den ersten drei Bänden findet ihr auf www.jesus-wg.de.
Du musst im mitlaufenden Text dringend die von KI “ erfundenen “ Worte rausnehmen und einen Sinn hineinbringen, der nicht nur deutsch klingt, sondern auch verständliches, reales Deutsch ist. Auch das ständige (musik) irritiert. Die Frau mit der Narbe ? Dazu muss man die ganze Geschichte kennen oder ? Vielleicht ein paar Worte mehr für das Verstehen ?
Lässt sich das machen ?
Zum Einhorn :
Das Einhorn ist ein sehr gutes Symbol, das hätte Jesus wählen können. Ich denke da an das Lied „Es gibt keine Einhörner mehr“. Einhörner sind Legenden, Einhörner erfüllen Wünsche, stehen für besseres, friedvolles Miteinander, machen glücklich, Menschen möchten daran glauben, dass es sie vielleicht doch gibt . Aber sie verblassen in unserer Welt, werden, wie es Annalena ohne Absicht sagte, zum „bacon of hope“.
Sorry, das Lied heisst „Das letzte Einhorn“