Gutgemacht

Es gibt sie, diese Momente. Die mich meistens überraschen. In denen ich anerkennend sagen kann: Das ist wirklich gut gemacht! Hier schreibe ich darüber.

Du kennst das bestimmt: Man sieht etwas, man liest etwas – und denkt sich: „Hey, das ist ja wirklich mal gut gemacht!“.

Aber ganz ehrlich: Meistens denke ich es genau anders herum und frage mich, wieso dies oder das nicht durchdacht wurde. Wer da in der Planung nicht aufgepasst hat. Nicht selten gehe ich z.B. aus Geschäften heraus und kann einfach nur den Kopf schütteln. Ach ich kann auch direkt bei der Kirche bleiben: Da komme ich in einen Gottesdienst, werde von einem grantigen Küster mehr angeraunzt als begrüßt. Die Kirche ist nicht wirklich beheizt. Die Toiletten wegen Umbauarbeiten geschlossen. Der Pastor spricht ohne Mikrofon. Der Ablauf des Gottesdienstes für neue/fremde Menschen wird nirgends erklärt. Und es liegt der Gemeindebrief des vorletzten Monats aus.

Ich denke, du weißt was ich sagen will.

Aber es gibt sie eben, diese anderen Momente. Die mich meistens überraschen. In denen ich anerkennend sagen kann:

Das ist wirklich gut gemacht!

Über genau diese Dinge schreibe ich an dieser Stelle. Denn ich finde: Was gut gemacht ist, davon dürfen auch andere lesen. Dabei bin ich völlig frei in der Thematik oder dem Hintergrund, der gut gemachten Sache. Das kann eine App sein, eine Petition, ein Artikel einer Zeitung, eine Serie oder eben auch etwas Kirchliches. Das soll ja auch passieren (das kann ich sogar selbst bestätigen!).

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